|
2009 wurde der Piper Verlag auf die spannende Geschichte von „Die Papi’s“ aufmerksam. Ein Anruf reichte, und die ansonsten auskunftsscheuen Superstars erklärten sich sofort bereit, erstmals ausführlich aus dem berühmten „Nähkästchen“ zu plaudern. Die Biographie mit dem Titel „Giganten der Zärtlichkeit“ beantwortet erstmals die Frage, die sich Fans und Skeptiker schon lange gestellt haben:
„Die Papi’s“ sind sicher: Die überraschenden Antworten werden die Leser faszinieren und berühren. Manfred Trenk weiß: „Wir haben gegeben, was wir konnten, auch wenn das beileibe nicht viel war“! Wer mag dem herzensguten Sänger da widersprechen? Die drei am häufigsten gestellten Fragen zu „Giganten der Zärtlichkeit“ werden allerdings schon jetzt beantwortet:
Über „Die Papi’s“ ist so viel geschrieben und berichtet worden, dass man sich in der Tat fragen kann: Wozu jetzt noch eine Biographie? Die Antwort ist einfach: Weil die sogenannten „Medien“ bislang immer nur die gleichen Klischees bemühten und offensichtlich nicht in der Lage sind, das Phänomen „Die Papi’s“ auch nur annähernd wahrheitsgetreu in Worte zu fassen. Wer den Menschen Jürgen Schober und Manfred Trenk (und ihren Ehefrauen) gerecht werden will, wer ihre Leistung fair bewerten will und wer das Drama von 2005 verstehen will, der kommt an „Giganten der Zärtlichkeit“ nicht vorbei.
„Die Papi’s“ sind realistische Typen: Sie wissen, dass sie tolle Musiker sind, aber große Worte sind nicht ihre Stärke. Darum haben sie einen Mann an Bord geholt, der sich mit Schreiben etwas besser auskennt als die beiden Frauenlieblinge: Paulus Vennebusch, der mit Artikeln in den Fach-Magazinen „Schlager-Hammer“ und „Die schlichte Melodie“ von sich reden gemacht hat, der aber auch schon für seriösere Magazinen wie „Fliege“ (dem Blatt des gleichnamigen Fernseh-Pfarrers, der übrigens privat sehr gern „Die Papi’s“ hört, auch wenn er das immer wieder leugnet!) schreibt. Vennebuschs Titelgeschichte „Von Pflanzen lernen – beten wie die Blumen“ war es dann auch, die Jürgen Schober auf den Vielschreiber aufmerksam machte und den Sänger sofort zum Telefonhörer greifen ließ – mit Erfolg.
Etliche Monate lang diktierten Jürgen Schober und Manfred Trenk ihr Leben in das Aufnahmegerät ihres geduldigen Biographen. „Es macht uns schon ein Stück weit stolz, dass unsere Geschichten jetzt in einem richtigen Buch stehen“, gibt der völlig zu Recht als bescheiden geltende Jürgen Schober zu Protokoll. „Aber wenn ich dran denke, dass jetzt jeder lesen kann, wie ich Manfred damals fast in die Orgel gekotzt hab, da könnte ich schon wieder zum Eierlikör greifen“. Manfred Trenks Erinnerungen decken sich freilich nicht in allen Details mit denen seines Partners: „’Fast’ ist gut! Und es war auch nicht meine Orgel, sondern meine Paella! Arschloch!“ In solchen „Streitfällen“ ist es gut, wenn ein neutraler Betrachter dem Ganzen die nötige Objektivität verleiht. Und was sagt dieser Betrachter, was sagt Paulus Vennebusch zu dem Projekt „Giganten der Zärtlichkeit“? „Die Geschichte von ‚Die Papi’s’ ist einfach unglaublich. Wenn ein Drehbuchautor mit der Story ankommen würde, würde er sofort gefeuert – viel zu unrealistisch! Aber leider ist jedes Wort wahr – die Wirklichkeit ist oft verrückter als jede Fiktion!“, gibt sich der Schreib-Profi geheimnisvoll. Auf die Fans warten viele spannende Geschichten über „Die Papi's“, die sie bislang noch nicht kannten. Aber ein Geheimnis gibt Vennebusch jetzt schon preis: „Trenk hat Recht – es war die Paella!“ |